Pressemitteilungen

Übergewicht: GenoGyn sieht Politik seit Langem in der Pflicht – Ärzteorganisation befürwortet Mehrwertsteuer-Staffelung für Lebensmittel (22.11.2017)

Köln. Die Menschen in Deutschland werden immer dicker: Heute ist weit mehr als jeder Zweite übergewichtig, fast jeder vierte Erwachsene gilt nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) sogar als adipös. Die Ärzteorganisation GenoGyn ist seit Jahren in der Prävention dieser Entwicklung aktiv, die durch schwerwiegende Begleit- und Folgeerkrankungen nicht nur vielfaches persönliches Leid, sondern auch volkswirtschaftlichen Schaden verursacht. „Durch Übergewicht und Adipositas wird das deutsche Gesundheitssystem alljährlich mit zweistelligen Milliardenkosten belastet. Appelle zu ausgewogener Ernährung genügen hier nicht, wir brauchen endlich konkrete Maßnahmen“, fordert der GenoGyn-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Klinghammer. Vor diesem Hintergrund setzt die GenoGyn Hoffnung in Ergebnisse einer Studie, die in unterschiedlich hohen Steuersätzen für gesunde und kritische Lebensmittel einen wirkungsvollen Beitrag sieht, die stetige Zunahme von starkem Übergewicht zu stoppen. In der u.a. von D
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Über 60-Jährige, Frauen mit besonderem Risiko und Schwangere – Frauenärzte der GenoGyn raten: Jetzt gegen Grippe impfen! (27.10.2017)

Köln. Die Influenzasaison 2016/2017 war schwerwiegend und die nächste Grippesaison steht vor der Tür: Die Frauenärzte der Ärzteorganisation GenoGyn raten ihren Patientinnen deshalb, in diesen Tagen die Grippeschutzimpfung unbedingt wahrzunehmen. Sie adressieren ihren Rat entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut an über 60-Jährige, an Frauen mit erhöhtem Risiko sowie im Besonderen an Schwangere. „Gerade bei den schwangeren Frauen bedarf es noch immer verstärkter Impfaufklärung. Im Bundesdurchschnitt haben wir 2014 mit der Impfung lediglich 10,6 Prozent der werdenden Mütter erreicht, obwohl eine schwere Grippe das Risiko für eine Fehlgeburt erhöht“, sagt der Kölner Frauenarzt und geschäftsführende Vorstand der GenoGyn Dr. Jürgen Klinghammer. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die jährliche Grippeimpfung neben älteren Menschen über 60 Jahren vor allem Personen jeden Alters mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleide
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Weltverhütungstag – Frauenärzte der GenoGyn: Jede Frau braucht eine individuelle Beratung (22.09.2017)

Köln. Um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen, gibt es eine Vielzahl an Verhütungsmethoden, die jeweils ihre Vorzüge haben, aber auch Nachteile mit sich bringen. Das ideale Verhütungsmittel gibt es nicht, denn zu verschieden sind die individuellen Voraussetzungen für die Nutzung. „Einige Methoden sind im statistischen Vergleich weniger zuverlässig als andere, manche erfordern bei der Anwendung größere Sorgfalt als andere und für einige müssen gesundheitliche Faktoren sowie bekannte Nebenwirkungen stärker berücksichtigt werden. In der persönlichen Beratung beim Frauenarzt gilt es deshalb, die individuell richtige Verhütungsmethode auszuwählen“, so Dr. Jürgen Klinghammer, Vorstandsvorsitzender der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn im Vorfeld des Weltverhütungstages am 26. September. Rund 55 Prozent der Frauen, die verhüten, nehmen die Pille. Doch sie ist nicht alternativlos. „Die tägliche Praxis zeigt uns, dass es mehr Aufklärungsbedarf gibt als in Zeiten von Dr. Google anzuneh
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Mit neuen Themen: GenoGyn bringt Zusatzqualifikation „Präventionsmedizin 2018“ an den Start (15.09.2017)

Köln. Neue Chance für Ärzte und Ärztinnen, die präventionsmedizinisch interessiert oder schon tätig sind: An den beiden Wochenenden 26./27. Januar 2018 und 23./24. Februar 2018 bringt die ärztliche Genossenschaft GenoGyn ihre zertifizierte interdisziplinäre Zusatzqualifikation „Präventionsmedizin GSAAM“ erneut in Köln an den Start. Das bekannte Flaggschiff unter den Fortbildungen der Ärzteorganisation bildet aktuelle Entwicklungen der Präventionsmedizin ab und qualifiziert die Teilnehmer für die präventivmedizinische Beratung, Diagnostik und Therapie in der gynäkologischen Praxis. Mit der Epigenetik, der Mund- und Darmflora oder der Schlafhygiene rücken derzeit neue Themen in den Fokus der innovativen Präventionsmedizin und damit in das aktuelle Ausbildungsprogramm der GenoGyn, das in Kooperation mit der German Society of Anti-Aging-Medicine (GSAAM e.V.) eine komplexe Zusammenfassung aller Bereiche der modernen Präventionsmedizin vermittelt, die für die Betreuung der Frau von der Pube
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Schwangerschaftsdiabetes (GDM) häufiger als gedacht – Frauenärzte appellieren: besser vorbeugen und das GDM-Screening optimieren (29.06.2017)

Köln. Übergewicht und Adipositas sowie zunehmendes Alter führen bei werdenden Müttern immer häufiger zu Diabetes. Der Gestationsdiabetes mellitus, kurz GDM, zählt zu den häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft und birgt lebensbedrohliche Risiken für Mutter und Kind. Um die Zuckerkrankheit bei Schwangeren zeitig zu erkennen, wurde 2012 in Deutschlands Mutterschaftsrichtlinien ein Blutzucker-Screening zwischen der 24. und 28. Woche der Schwangerschaft festgeschrieben. „Statt des von den medizinischen Fachgesellschaften empfohlenen ‚75-Gramm-Diagnosetests’ sehen die Richtlinien dafür aber nur den sogenannten ‚50 g Suchtest’ vor, bei dem mindestens jeder fünfte Fall unerkannt bleibt. Das ist gerade angesichts aktueller Erkenntnisse zur Häufigkeit des GDM, der akuten Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen, aber auch der Langzeitfolgen unzureichend“, sagt Dr. med. Dipl.-Psych. Bernhard Stölzle, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn. Die Ärzteorg
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