Pressemitteilungen

Frauenärzte der GenoGyn warnen vor Informationsdefiziten: Eierstockkrebs – das unbeachtete Karzinom der Frau (08.01.2019)

Köln. Eine von 72 Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Eierstockkrebs: Das Ovarialkarzinom ist nach Brustkrebs die häufigste tödliche gynäkologische Tumorerkrankung. Dennoch ist das öffentliche Bewusstsein für diese Erkrankung schwach ausgeprägt, wie eine Online-Umfrage jüngst ergeben hat. „Nach der internationalen Umfrage unter Frauen mit Ovarialkarzinom haben in Deutschland insgesamt 79,3 Prozent der Befragten vor ihrer Diagnose noch nie von Eierstockkrebs gehört oder zumindest nichts über die Erkrankung gewusst“, sagt Prof. Dr. Friedrich Wolff aus dem Vorstand der Ärzteorganisation GenoGyn. Angesichts dieses Informationsdefizits wollen die Frauenärzte der GenoGyn größere Anstrengungen zur Aufklärung anstoßen. Anlass dafür gibt auch die laufende Aktualisierung der S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren, die zu neuen Handlungsempfehlungen etwa bei der genetischen Beratung und innovativen Therapien kommt. Das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken,
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Zusatzqualifikation Präventionsmedizin: GenoGyn lädt Frauenärztinnen und -ärzte zur Fortbildungsstaffel 2019 ein (20.09.2018)

Köln. Individualisierte Prävention statt Reparaturmedizin: Nach dieser Devise macht sich die Ärzteorganisation GenoGyn seit Jahren für die Präventionsmedizin stark, besonders auch mit ihren zertifizierten Fortbildungen für Frauenärztinnen und -ärzte. Die Ausbildungsstaffel 2019 findet in zwei Blöcken am 25. und 26. Januar sowie am 22. und 23. Februar 2019 in Köln statt und fasst relevante Erkenntnisse der modernen Präventionsmedizin aus verschiedenen medizinischen Disziplinen in kompakter Form zusammen. Fast 400 meist niedergelassene Ärzte haben dieses Fortbildungsangebot der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn in den vergangenen Jahren bereits wahrgenommen. „Primärprävention kann chronischen Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, Lebensqualität im Alter erhalten und Kosten im Gesundheitswesen verringern. Unser Wissen um Lebensstileinflüsse, oxidative Belastung, chronisch niederschwellige Entzündungsprozesse, Hormonmangel oder die ge
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Nur wenige Betroffene lassen sich behandeln – Tabuthema Scheidentrockenheit: Frauenärzte der GenoGyn informieren (10.09.2018)

Köln. Gereizte oder juckende Scheidenschleimhaut mit Blasenbeschwerden, Brennen beim Wasserlassen sowie Beschwerden und Schmerzen oder sogar Blutungen beim Verkehr: Scheidentrockenheit hat äußerst unangenehme Folgen und ist, besonders nach den Wechseljahren, ein häufiges Phänomen. „Nach der Menopause leidet etwa jede zweite Frau unter dem sogenannten urogenitalen Menopausen-Syndrom, aber nur wenige bekommen eine adäquate Therapie“, sagt Frauenarzt Prof. Dr. Friedrich Wolff aus dem Vorstand der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn. Laut einer aktuellen Studie der Nordamerikanischen Menopause-Gesellschaft spricht über die Hälfte der Frauen nicht mit einem Arzt über die Problematik; behandeln lassen sich demnach weniger als vier Prozent der Betroffenen. „Auch in Deutschland  erleben wir es täglich in der Praxis, dass die betroffen Frauen oft erst auf Nachfrage über entsprechende Beschwerden berichten. Da wir prinzipiell über gute Behandlungsoptionen verfügen, ist es umso wichtiger, das Tabu
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Schon in der Schwangerschaft – Frauenärzte der GenoGyn raten: Osteoporose lebenslang vorbeugen (02.05.2018)

Köln. Osteoporose ist eine unterschätzte Volkskrankheit: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört Osteoporose zu den zehn bedeutendsten schweren Erkrankungen weltweit; allein in Deutschland sind bis zu acht Millionen Menschen betroffen. Vor allem ist Osteoporose Frauensache: Zu 80 Prozent leiden Frauen unter der systemischen Erkrankung des Skelettapparats, die unerträgliche Schmerzen, jährlich etwa 400.000 Frakturen, meist Schenkelhals- und Wirbelkörperbrüche, sowie Therapiekosten von rund neun Milliarden Euro im Gesundheitssystem verursacht. „Dennoch ist Osteoporose bis heute im Bewusstsein der meisten Menschen nicht angekommen. Aufklärung und öffentliche Wahrnehmung sind gefragt, denn übermäßiger Knochenschwund ist kein Schicksal, sondern eine Erkrankung, der wir in entscheidenden Lebensphasen erfolgreich vorbeugen können“, so Frauenarzt Dr. Jürgen Klinghammer, Vorstandsvorsitzender der Ärzteorganisation GenoGyn. Osteoporose-Prophylaxe beim Frauenarzt? „Das klingt zunächst viel
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Von Gewichtskontrolle bis Geburtsplanung – Frauenärzte der GenoGyn raten: Risiken später Schwangerschaften minimieren (27.03.2018)

Köln. Der gesellschaftliche Trend hält seit den 1970er Jahren an: Mütter werden immer älter. Längere Ausbildungszeiten, der Wunsch nach Karriere und finanzieller Sicherheit oder der fehlende Partner sind bekannte Gründe für das Verschieben der Familiengründung. Aber auch die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin tragen dazu bei, dass der Kinderwunsch immer häufiger vertagt wird und die Zahl später Schwangerschaften zunimmt. Heute ist fast ein Viertel der Mütter in Deutschland bei der Geburt älter als 35 Jahre. Damit gilt ihre Schwangerschaft als eine Risikoschwangerschaft. Fünf Prozent der Mütter sind bereits über 40 Jahre. „Dank der modernen Schwangerschaftsvorsorge können wir die Risiken meist gut beherrschen. Dennoch sollten Frauen die Entscheidung für eine späte Schwangerschaft gut aufgeklärt treffen und wissen, dass die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen während der Schwangerschaft mit zunehmendem Alter steigt“, sagt Frauenarzt Prof. Dr. Friedrich Wolff aus dem Vorstand der Ä
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