Pressemitteilungen

Schon in der Schwangerschaft – Frauenärzte der GenoGyn raten: Osteoporose lebenslang vorbeugen (02.05.2018)

Köln. Osteoporose ist eine unterschätzte Volkskrankheit: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört Osteoporose zu den zehn bedeutendsten schweren Erkrankungen weltweit; allein in Deutschland sind bis zu acht Millionen Menschen betroffen. Vor allem ist Osteoporose Frauensache: Zu 80 Prozent leiden Frauen unter der systemischen Erkrankung des Skelettapparats, die unerträgliche Schmerzen, jährlich etwa 400.000 Frakturen, meist Schenkelhals- und Wirbelkörperbrüche, sowie Therapiekosten von rund neun Milliarden Euro im Gesundheitssystem verursacht. „Dennoch ist Osteoporose bis heute im Bewusstsein der meisten Menschen nicht angekommen. Aufklärung und öffentliche Wahrnehmung sind gefragt, denn übermäßiger Knochenschwund ist kein Schicksal, sondern eine Erkrankung, der wir in entscheidenden Lebensphasen erfolgreich vorbeugen können“, so Frauenarzt Dr. Jürgen Klinghammer, Vorstandsvorsitzender der Ärzteorganisation GenoGyn. Osteoporose-Prophylaxe beim Frauenarzt? „Das klingt zunächst viel
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Von Gewichtskontrolle bis Geburtsplanung – Frauenärzte der GenoGyn raten: Risiken später Schwangerschaften minimieren (27.03.2018)

Köln. Der gesellschaftliche Trend hält seit den 1970er Jahren an: Mütter werden immer älter. Längere Ausbildungszeiten, der Wunsch nach Karriere und finanzieller Sicherheit oder der fehlende Partner sind bekannte Gründe für das Verschieben der Familiengründung. Aber auch die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin tragen dazu bei, dass der Kinderwunsch immer häufiger vertagt wird und die Zahl später Schwangerschaften zunimmt. Heute ist fast ein Viertel der Mütter in Deutschland bei der Geburt älter als 35 Jahre. Damit gilt ihre Schwangerschaft als eine Risikoschwangerschaft. Fünf Prozent der Mütter sind bereits über 40 Jahre. „Dank der modernen Schwangerschaftsvorsorge können wir die Risiken meist gut beherrschen. Dennoch sollten Frauen die Entscheidung für eine späte Schwangerschaft gut aufgeklärt treffen und wissen, dass die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen während der Schwangerschaft mit zunehmendem Alter steigt“, sagt Frauenarzt Prof. Dr. Friedrich Wolff aus dem Vorstand der Ä
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Krebsprävention nicht nur für junge Mädchen – Frauenärzte der GenoGyn machen sich für HPV-Impfung stark (29.01.2018)

Köln. Tausende Krebserkrankungen in Deutschland könnten durch eine Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) verhindert werden: Forscher des Robert Koch-Instituts (RKI) berechneten anhand des deutschen Krebsregisters für 2013 rund 7600 HPV-bedingte Krebserkrankungen; 6240 bei Frauen und 1360 bei Männern. Dennoch ist die Impfquote hierzulande niedrig. Laut aktueller Impfsurveillance von RKI und Kassenärztlicher Vereinigung waren 15-jährige Mädchen im Jahr 2015 nur zu rund 31 Prozent vollständig geimpft. „Uns Gynäkologen ist es deshalb wichtig, verstärkt auf die Impfung als bedeutenden Schutz gegen HPV-Infektionen und deren mögliche Folgen hinzuweisen”, sagt Dr. med. Jürgen Klinghammer, Vorstandsvorsitzender der Ärzteorganisation GenoGyn. Dabei betonen die Frauenärzte der GenoGyn, dass nicht nur junge Mädchen vor dem ersten Geschlechtsverkehr, sondern auch bereits sexuell aktive Frauen sowie Patientinnen mit einer Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs von der HPV-Impfung profitieren k
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Übergewicht: GenoGyn sieht Politik seit Langem in der Pflicht – Ärzteorganisation befürwortet Mehrwertsteuer-Staffelung für Lebensmittel (22.11.2017)

Köln. Die Menschen in Deutschland werden immer dicker: Heute ist weit mehr als jeder Zweite übergewichtig, fast jeder vierte Erwachsene gilt nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) sogar als adipös. Die Ärzteorganisation GenoGyn ist seit Jahren in der Prävention dieser Entwicklung aktiv, die durch schwerwiegende Begleit- und Folgeerkrankungen nicht nur vielfaches persönliches Leid, sondern auch volkswirtschaftlichen Schaden verursacht. „Durch Übergewicht und Adipositas wird das deutsche Gesundheitssystem alljährlich mit zweistelligen Milliardenkosten belastet. Appelle zu ausgewogener Ernährung genügen hier nicht, wir brauchen endlich konkrete Maßnahmen“, fordert der GenoGyn-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Klinghammer. Vor diesem Hintergrund setzt die GenoGyn Hoffnung in Ergebnisse einer Studie, die in unterschiedlich hohen Steuersätzen für gesunde und kritische Lebensmittel einen wirkungsvollen Beitrag sieht, die stetige Zunahme von starkem Übergewicht zu stoppen. In der u.a. von D
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Über 60-Jährige, Frauen mit besonderem Risiko und Schwangere – Frauenärzte der GenoGyn raten: Jetzt gegen Grippe impfen! (27.10.2017)

Köln. Die Influenzasaison 2016/2017 war schwerwiegend und die nächste Grippesaison steht vor der Tür: Die Frauenärzte der Ärzteorganisation GenoGyn raten ihren Patientinnen deshalb, in diesen Tagen die Grippeschutzimpfung unbedingt wahrzunehmen. Sie adressieren ihren Rat entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut an über 60-Jährige, an Frauen mit erhöhtem Risiko sowie im Besonderen an Schwangere. „Gerade bei den schwangeren Frauen bedarf es noch immer verstärkter Impfaufklärung. Im Bundesdurchschnitt haben wir 2014 mit der Impfung lediglich 10,6 Prozent der werdenden Mütter erreicht, obwohl eine schwere Grippe das Risiko für eine Fehlgeburt erhöht“, sagt der Kölner Frauenarzt und geschäftsführende Vorstand der GenoGyn Dr. Jürgen Klinghammer. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die jährliche Grippeimpfung neben älteren Menschen über 60 Jahren vor allem Personen jeden Alters mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleide
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